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"Es bringt nichts die Polizei zu alarmieren ...." meint Herr Hug

Rund um das Thema Einbrecher gibt es eine Menge "Einbruch-Mythen". Mit diesen will die Kantonspolizei Thurgau aufräumen. Zu den gängigsten Mythen rund um das Thema Einbruch nimmt sie deshalb Stellung.

Mythos 1

"Und wenn schon, ein Einbruch macht mir nichts aus"

Meili: «Es gab schon Bewohner, denen es nach einem Einbruch so unwohl war, dass sie auszogen.» Wer so etwas nicht selbst erlebt habe, könne sich das gar nicht richtig vorstellen

Mythos 2

"Eingebrochen wird nur in Einfamilienhäuser"

Daniel Meili, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, ergänzt:

«Mehrfamilienhäuser sind anonymer als ein Haus in einem Einfamilienhaus- Quartier, wo jeder den Nachbarn kennt.» Vorteil der Anonymität ist, dass man weniger auffalle. Zudem sei bei einem Mehrfamilienhaus meist die Haupteingangstüre offen, und sei man erst einmal im Treppenhaus....

Mythos 3

"Der Einbrecher soll nur kommen, den schappe ich mir selbst"

Meili: «Hier steht ganz klar im Fokus, dass man nicht riskieren soll, selbst zu Schaden zu kommen.» Sieht man einen Einbrecher flüchten, kann man die Arbeit der Polizei unterstützen, wenn man ein möglichst genaues Signalelement des Täter abgibt. Dazu gehören etwa: Fluchtrichtung, Fluchtfahrzeug, Anzahl Personen, Geschlecht, Postur, Aussehen, Kleidung, besondere Merkmale.

Mythos 4

"Ich bin ja gut versichert, mir kann nichts passieren"

Meili: «Einbrecher nehmen meist mit, was sich leicht transportieren lässt.» Es gebe auch Einbrecher, die sich als Velofahrer oder Jogger tarnen, diese hätten es nicht unbedingt auf den Flatscreen-Fernseher abgesehen. Schmuck werde zudem oft eingeschmolzen und dann zu Geld gemacht.

Mythos 5

"Es bringt nichts die Polizei sofort zu alarmieren"

Meili: «Wir hatten schon Fälle, wo uns jemand am nächsten Tag angerufen hat, dass man bei ihm in der Nacht an der Tür herum-gewerkelt hat.» Das sei zwar besser, als gar nicht melden, aber viel zu spät für eine Fahndung.

Mythos 6

"Der Notfall Nummer 117 kann man nicht nur wegen eines Verdachts anrufen"

Meili: «Viele glauben, dass man unter Mord oder Totschlag nicht auf diese Nummer anrufen darf, das ist falsch.» Natürlich sei es nicht die Meinung jede Nacht anzurufen, wenn man ein Geräusch hört, aber lieber einmal zu viel als zu wenig.

Mythos 7

"Meine Wertsachen sind so gut versteckt die findet eh niemand"

Meili: «Im Badezimmer und Schlafzimmer vermuten die Einbrecher Schmuck und Wertsachen, deshalb ist das beliebt.» Wer seine Wertgegenstände besser verstecken will, dem rät Meili sie in eine Tupperware-Dose im Lebensmittelschrank zu platzieren.

Mythos 8

"Ein Einbrecher braucht schweres Gerät um rein zu kommen"

Meili: «Ein Schraubenzieher lässt sich unauffällig und einfach transportieren, schweres Gerät nicht.»

Mythos 9

"Einbruchschutzmassnahmen sind immer teuer"

Meili: «Anstatt bei der Einbruchsicherung lässt sich, wenn nötig, bestimmt an einem anderen Punkt sparen.»

Quelle: Kantonspolizei Thurgau